Googles letzter großer Schuss?

Im Oktober 2016 ist das Penguin-Update 4.0 des Google-Algorithmus gelauncht. Wie Kenner dies einschätzen, ist es wohl das letzte große Update, denn die in Zukunft folgenden werden wohl in kleinerem Rahmen ablaufen, quasi „nebenbei“.

Was macht der neueste Google-Penguin?

Durch vorangegangene Filter, bei denen Webspam und Backlinkstruktur im Fokus standen, wurden einige Websites in der Vergangenheit abgestraft und mussten meist lange auf eine Verbesserung warten.

Penguin 4.0 aktualisiert in Echtzeit Spamsignale, die der Google-Bot beim Crawlen der Website in Bezug auf Links, Keyword-Stuffing oder Cloaking entdeckt.

Somit gehört Penguin 4.0 zum Kernalgorithmus, dort sind inzwischen die wichtigsten Evaluations-Elemente von Hummingbird, RankBrain, Panda und Penguin integriert und werden – wie schon erwähnt – in Echtzeit bewertet. Googles Ziel ist es nach wie vor, den Kunden die beste Antwort auf ihre Fragen zu bieten und dies soll durch die Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz des Systems erreicht werden.

Penguin 4.0 bietet aber noch weitere Vorteile. Konnte eine komplette Domain bisher wegen einzelner „fehlerhafter“ URLs abgestraft, so wird nun nur noch die betroffene URL selbst abgestraft.

Doch eines bleibt, bzw. verfestigt sich: Die Inhalte und User-Experience einer Seite, also allgemein die Kundenfreundlichkeit, sind immer wichtiger. Das heißt weiterhin dran bleiben und nicht für die Suchmaschine, sondern für den Kunden und seinen Infobedarf schreiben.

Weitere Informationen gibt es bei Searchmetrics.